Was können E-Books?
Ein elektronische Buch ist die letzte Literatur-Errungenschaft des digitalen Zeitalters. E-Books, auf Deutsch auch E-Buch oder Digitalbuch geheißen gewinnen am Buchmarkt und in Bücher Preisvergleichen kontinuierlich an Geltung. Vor garnicht allzu langer Zeit hat das Internet-Großkaufhaus Amazon einen E-Book-Bereich für deutsche Bücher eröffnet. Sofort auf der Homepage empfängt einen die Reklame für den Kindle, das Amazon-eigene Lesegerät für e-bookr. Angepriesen wird das E-Book als Bestseller Nr.1 und Fabrikat mit den meisten Bewertungen im ganzen Internet-Kaufhaus. Was man Amazon zugestehen muss: Der Markt für e-books hat mit dem Start des E-Book-Shops seinen bis heute interessantsten Bereich gelauncht.
Günstig für den Buchmarkt : Die Konkurrenz von Libreka, Thalia, Libri oder Bol wird sich bemühen müssen. Das Schöne am Amazon-Shop: Verlage bemühen sich, zeitgleich mit gesuchten gedruckten Neuerscheinungen auch E-Books herauszugeben.
Noch ist der Hype um das E-Book bei uns nicht durch großartige Umsatzentwicklungen zu unterfüttern. 2010 wurde gerade mal ein halbes Prozent der Buchverlagsumsätze durch E-Book-Downloads erzielt, wie die GfK (Gesellschaft für Kommunikationsforschung) ermittelte. Eine gute halbe Million Käufer hatte für 21 Millionen Euro Umsatzvolumen gesorgt. Bekannt ist das E-Book als interessantes Gerät aber zumindest unter rund 60% der Deutschen über zehn Jahren. Und zwei Drittel der wichtigen Verlage bieten jetzt E-Book-Versionen ihrer Titel an.
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